Die Abbildungen dokumentieren meine Arbeit und meine Arbeitsweise der
letzten Jahre(eine Bestandesaufnahme, ein Sammeln von
Dingen, Gegenständen, Situationen, die meine Umgebung,
mein Tun aufzeigen).
Dieser Dokumentarcharakter ist einerseits selber Inhalt
und Form meiner Arbeit, andererseits strebe ich eine
formale Lösung an, die diese Anhäufungen in eine Ordnung
bringt (Auswahl, Vergrößerung bestimmter Photos, kombiniert
mit Texten, Fundstücken, Zeichnungen, Aquarellen). Die
Präsentation der Arbeiten ist nur im Moment der Ausstellung
greifbar. Etwas visuell fassbares, kann z.B. plötzlich
nur mehr als Geruchsimpuls wahrnehmbar sein.
Meine Arbeitsweise hat sich langsam entwickelt. Eigentlich
komme ich von der Malerei (Naturstudien, Beobachtungen).
Durch meine neue Lebenssituation (Mutter von 2 Kindern),
war ich einerseits gezwungen eine neue, den Umständen
entsprechende Arbeitsweise zu finden. Andererseits haben
die täglich anfallenden Arbeiten im Haushalt und mit
den Kindern auch mein künstlerisches Leben vereinnahmt.
Auf den Photos sind zum Teil die tagtäglichen organischen
Anhäufungen zu sehen, - diese Berge von Wäsche ,- diese
Ansammlungen von Material, welches getrennt und geordnet
werden muss.
Tagtäglich über einen Zeitraum von 2 Jahren festgehalten.
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